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Ein halbes Jahrhundert Musik, Begegnungen und musikalische Entwicklung: Zum 50-jährigen Bestehen lädt die Musikschule am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr zu einem besonderen Jubiläumskonzert in die Flina in Flein ein. Der Konzertabend verbindet mehrere Generationen von Musikerinnen und Musikern, die der Musikschule verbunden sind. Den ersten Teil gestaltet das renommierte Blockflötenorchester Piccobella unter der Leitung von Daniel Koschitzki, selbst ehemaliger Schüler der Musikschule und heute international gefragter Blockflötist. Auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Andrew Charlton, Georg Philipp Telemann, Sylvia Corinna Rosin und Sören Sieg. Dabei zeigt Piccobella die ganze klangliche Vielfalt der Blockflötenfamilie – vom Sopranino bis zum Subbass. Nach der Pause übernimmt ein eigens für das Jubiläum zusammengestelltes Schüler-Ehemaligen-Lehrerorchester der Musikschule unter der Leitung von Thomas Conrad. Zu hören sind unter anderem der 1. Satz aus Beethovens 1. Sinfonie und Antonio Vivaldis Concerto für Blockflöte RV 443. Als Solisten treten zwei ehemalige Schüler der Musikschule auf: Daniel Koschitzki an der Blockflöte sowie Rion Leckebusch am Klavier, der den Konzertabend mit Daniel Hellbachs „Pop-Concerto“ beschließt. Das Jubiläumskonzert steht damit sinnbildlich für fünf Jahrzehnte musikalischer Ausbildung: Ehemalige Schülerinnen und Schüler kehren zurück, Lehrkräfte musizieren gemeinsam mit heutigen und früheren Schülern, und aus vielen individuellen musikalischen Wegen entsteht ein gemeinsamer Klang. Jubiläumskonzert „50 Jahre Musikschule“ – Sonntag, 18. Oktober, 17 Uhr, Flina Flein
Französische Klangwelten von Claude Debussy und Gabriel Fauré – ein Kammermusikabend zwischen lyrischer Schönheit, Aufbruch und musikalischem Wandel Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 19:30 Uhr ist das Trio Arte Sanitas im Orchestersaal der Musikschule Lauffen zu Gast. Unter dem Titel „Fin de Siècle“ widmen sich Alexandre Feye (Violine), Peer Findeisen (Klavier) und Dorothea von Albrecht (Violoncello) der französischen Kammermusik an der Schwelle zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Das Programm führt mitten hinein in eine Zeit des Umbruchs. Zwischen der vertrauten Klangsprache der Romantik und den neuen musikalischen Ausdrucksformen der Moderne entstanden Werke, die bis heute durch ihre besondere Farbigkeit und emotionale Intensität faszinieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Claude Debussy und Gabriel Fauré – zwei Komponisten, deren Musik auf ganz unterschiedliche Weise zwischen Tradition und Erneuerung vermittelt. Den zeitlichen Ausgangspunkt bildet Debussys Trio G-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, das 1880 entstand und damit noch deutlich in der romantischen Tradition verwurzelt ist. Mehr als drei Jahrzehnte später zeigt sich ein anderer Debussy: Seine Sonate für Violoncello und Klavier von 1915 sowie die Sonate für Violine und Klavier gehören zu seinem späten Schaffen und verbinden konzentrierte Form, ungewöhnliche Klangfarben und eine ganz eigene französische Musiksprache. Ergänzt wird das Programm durch Gabriel Faurés Trio d-Moll für Klavier, Violine und Violoncello, das 1922 – nur wenige Jahre vor seinem Tod – entstand. Fauré, der zu den bedeutendsten französischen Komponisten seiner Generation zählt, entwickelt hier eine kammermusikalische Sprache von großer Klarheit und lyrischer Intensität. Das Werk steht zugleich am Ende einer musikalischen Entwicklung, die von der Romantik bis weit in die Moderne reicht. Der Titel „Fin de Siècle“ verweist dabei nicht nur auf den zeitlichen Übergang zwischen zwei Jahrhunderten. Er steht für ein Lebensgefühl, das von Gegensätzen geprägt war: von Rückbesinnung und Aufbruch, von Sehnsucht nach dem Vertrauten und der Suche nach neuen Ausdrucksformen. Paris entwickelte sich in dieser Zeit zu einem Zentrum des kulturellen und künstlerischen Wandels. Auch in der Musik wurden überkommene Regeln zunehmend hinterfragt und neue Wege beschritten. Das Trio Arte Sanitas macht diese Entwicklung in seinem Programm unmittelbar erlebbar. Zwischen romantischer Innigkeit, französischer Eleganz und den aufbrechenden Klangwelten Debussys und Faurés entsteht ein musikalisches Panorama einer Epoche, in der sich die Türen zur Moderne öffneten. Das Konzert findet im Rahmen des Neckar-Musikfestivals statt und wird von der Kulturvereinigung piano international e. V. in Zusammenarbeit mit der Musikschule Lauffen a. N. und Umgebung veranstaltet. Der Eintritt kostet 20 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf über Reservix sowie ab 30 Minuten vor Konzertbeginn an der Abendkasse. Für Inhaberinnen und Inhaber der PianoCard sowie für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Musikschule ist der Eintritt frei. Das TRIO ARTE SANITAS formierte sich im Jahr 2022. Die Musiker teilen den ganzheitlichen Ansatz „in der Kunst liegt Gesundheit und Wohlbefinden“. Die gemeinsame Entfaltung kreativer Prozesse, lebendige Interpretationen, die inspirieren und berühren bilden den Kern ihrer Zusammenarbeit. Alexandre Feye (Violine) wurde 1985 in Belgien geboren. Mit acht Jahren begann er Geige zu lernen bei Prof. Benoît Meulemans. Danach studierte er bei Prof. Adam Korniszewski am Königlichen Konservatorium Brüssel. 2006 absolvierte er sein Studium mit den höchsten Auszeichnungen. Dann bildete er sich zwei Jahre lang fort mit Prof. Ulf Hölscher an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Zusammen mit seinem Bruder Raphaël Feye gründete er das CoryFeye Quartett, mit welchem sie zuerst beim Danel Quartett studierten, und anschließend beim Artemis Quartett an der Königin Elisabeth Musik Chapelle in Brüssel. Als Kammermusiker, Solist oder Konzertmeister, trat er in vielen Europäischen Konzertsälen auf, beispielsweise Bozar und Flagey zu Brüssel, den Berliner und Münchner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Römischen Oper usw. Gleichzeitig unterrichtet Alexandre Feye auch Geschichte, Latein und AltGriechisch an der internationalen Schola Nova, deren Co-Rektor er in 2017 geworden ist. Peer Findeisen (Klavier) absolvierte ein Studium der Musik, Musikwissenschaft, Philosophie und Klassischen Philologie, 1998 Promotion in Musikwissenschaften an der Universität Heidelberg. Gewinner des Klavierkammermusik-Wettbewerbs der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft Hannover 1995. Gastspiele beim Oberstdorfer Musiksommer 1996/ 97/ 99, Rundfunk-, CD- und Fernsehaufnahmen. Pianistische Studien u.a. bei Hans-Helmut Schwarz und Paul Buck. DAAD-Stipendiat, Übersetzer für norwegische Musik-Fachbücher (Einar Steen-Nøkleberg, Mit Grieg auf dem Podium, Frankfurt 2001), Referent auf diversen musikwissenschaftlichen Kongressen. Im Frühjahr 1998 erhielt Findeisen ein Stipendium als Gastforscher an der Norwegischen Akademie der Wissenschaften in Oslo. In den Jahren 2000 bis 2008 hatte er Lehraufträge für Klavierstilistik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Nach 21 Jahren Lehrtätigkeit als Fachlehrer für Musik, Latein und Ethik am privaten Kurpfalz-Gymnasium Mannheim wechselte Findeisen zum Schuljahr 2019/20 an das neu gegründete Privatgymnasium Mannheim. Regelmäßige, umfangreiche Konzerttätigkeit als Klaviersolist, Kammermusiker und Liedbegleiter. Dorothea von Albrecht (Violoncello) studierte an der Musikhochschule Freiburg/Deutschland bei Prof. Christoph Henkel und am Royal College of Music in London bei William Pleeth. Sie schloss ihr Studium jeweils mit dem Konzertexamen ab. Bei Prof. Siegfried Palm erhielt sie künstlerische Impulse auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik. Weitere namhafte Musiker wie Andras Schiff, Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), David Soyer (Guarneri Quartett), David Takeno, Miklos Pereny, György Kurtag prägten ihre kammermusikalische Erfahrung. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führten sie nach USA, Kanada, Asien, Südamerika, und auch in die wichtigsten Konzerthäuser Europas zB Wigmore Hall London, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus Berliner Philharmonie. Festivaleinladungen führten sie u.a. zu den Salzburger Festspielen, dem Frühlingsfestival St. Petersburg, dem Maggio Musicale Fiorentino, den Berliner Festwochen, der Biennale Venedig, dem Banff Arts Festival, dem Heidelberger Frühling und dem Neckar- Musikfestival. Sie war langjährige Solocellistin der Heidelberger Sinfoniker und wirkte u.a. bei der Gesamteinspielung der Haydn Sinfonien mit, die 2025 bei Hänssler Classics erschienen sind. Eine große Bedeutung hat für sie ihre kammermusikalische Tätigkeit, sowie die Improvisation, besonders inspiriert durch die Begegnung mit Musikern aus anderen Kulturen. Ihre Zusammenarbeit mit Komponisten wie Earle Brown (+), Matthew Burtner, Christoph Breidler, Luca Tessadrelli, Martin Münch und Violeta Dinescu, die Werke für sie und ihre Ensembles geschrieben haben, ist auf mehreren CD`s dokumentiert. Seit 2006 leitet sie einen Kammermusiksalon beim Neckar-Musikfestival/Deutschland.
…für unsere Online-Instrumentenvorstellung! Im Nachgang unserer bekannten Informationsveranstaltung “Tag der Instrumente” können Sie sich einen Eindruck zu unseren Fächern und Instrumenten verschaffen. Unser Kollegium ist in der Pandemiezeit vor die Kamera getreten und hat kurze Vorstellungsvideos der Instrumente und Ensembles aufgenommen. Über nachfolgenden Link gelangen Sie zur Playlist in unserem YouTube-Kanal… Tag der Instrumente – online Klicken Sie sich nach Belieben durch die verschiedenen Videos. Für ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Fachlehrer, kontaktieren Sie uns bitte per Mail (info@lauffen-musikschule.de) oder Telefon (07133-4894). Wir freuen uns auf Ihre Anfragen! Falls Sie direkt ein bestimmtes Fach/Instrument “ansteuern” möchten, so können Sie dies über nachfolgende Links tun. Tasteninstrumente / Schlagzeug Klavier – Keyboard – Akkordeon – Schlagzeug Streichinstrumente Geige – Suzuki-Violine – Bratsche – Cellissimo-Kids – Kontrabass Zupfinstrumente Gitarre – Jazz-Gitarre – E-Gitarre – Lateinamerikanische Gitarre Blasinstrumente Blockflöte – Querflöte – Klarinette – Saxophon – Trompete – Waldhorn – Euphonium – Posaune Frühförderung (EMP) / Theorie-Komposition / Ensembles Musikinsel, Musikalische Frühförderung & Musikwerkstatt – Musiktheorie & Komposition – Orchester & Streicherklasse Darüber hinaus haben einige Kolleginnen und Kollegen ein Musikschullied als Audio-File aufgenommen, worüber man dem Klang der Instrumente unabhängig vom Bild lauschen kann… Akkordeon Bassblockflöte mit Klavierbegleitung Bratsche mit Klavierbegleitung Geige mit Klavierbegleitung Geige Gesang mit Klavierbegleitung Gitarre Keyboard Klarinette mit Klavierbegleitung Klarinette Klavier Querflöte Saxophon Sopranblockflöte mit Klavierbegleitung Tenorblockflöte mit Klavierbegleitung Trompete Vibraphon
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